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Herzlich willkommen auf Onduno, unsere Jagd und Gästefarm in Namibia, Afrika.
Jagdgesetze
Jagdzeit
Die Trophäenjagdzeit läuft vom 1. Februar bis zum 30.
November. Im Dezember und Januar ist die Trophäenjagd geschlossen.
Jagdführer
Gejagt werden darf nur in Begleitung eines registrierten Jagdführers,
Meister Jagdführers, oder Berufsjägers.
Jagdführer (JF) dürfen die Jagd
nur auf ihrem eigenen Farmland durchführen, welches ordnungsgemäß
als Jagdfarm registriert sein muss.
Meister Jagdführer (MJF) dürfen
auf ihrem eigenen Farmland und zwei weiteren ordnungsgemäß
registrierten Jagdfarmen Jagden durchführen.
Berufsjäger (BJ) dürfen auf
allen Farmen Jagden durchführen, vorausgesetzt sie sind im
Besitz einer schriftlichen Genehmigung des Eigentümers des
Landes, ungeachtet, ob das Land als Jagdfarm registriert ist oder
nicht.
BJ mit Großwildgenehmigung.Nur diese
BJs dürfen Jagden mit Gästen auf Großwild, wie Elefanten,
Nashörner, Büffel und Löwen durchführen.
Bogenjagd. Nur Jagdführer/Meister
Jagdführer/Berufsjäger mit einer entsprechenden Bogenjagdgenehmigung
sind berechtigt, Bogenjagden zu führen.
Jagdscheine
Eine Jagd kann nur mit einem entsprechenden Jagdschein(Trophäenjagdschein),
den der JF/MJF/BJ zu besorgen hat, durchgeführt werden.
Zwecks Jagen von Geparden und Leoparden ist eine zusätzliche
Genehmigung zu erwirken, bevor die Jagd beginnen kann.
Flugwildjagd
Pro Jäger sind nur zwei Exemplare der Flugwildarten erlaubt,
die auf dem Trophäenschein vermerkt sind.
Während der amtlichen "Flugwild Jagdzeit", sind mehr
Exemplare erlaubt.
Jagdgäste
Ein Jagdführer, Meister Jagdführer, Berufsjäger darf
nur zwei Jäger gleichzeitig auf der Jagd führen.
Waffen
Kleinstes Kaliber 7mm
Minimum Energie: 1350 Joule für Springbock, Ducker etc.
2700 Joule für Kuhantilope, Gnu, Kudu, Oryx, Elenantilope etc.
5400 Joule für Büffel, Elefant, Nashorn etc.
Hartmantelgeschosse sind grundsätzlich untersagt.
!! Handfeuerwaffen und automatische Waffen sind verboten !!
Bogenjagd
Bogenjäger müssen von einem Jagdführer, Meister Jagdführer,
oder Berufsjäger geführt werden, der über die zusätzliche
Bogenjagdgenehmigung verfügt. Bogenjagd für Trophäen
können nur auf Farmen und in Gebieten, die für diesen
Zweck beim Ministerium für Umwelt und Tourismus registriert
sind, durchgeführt werden. Jagdgscheine für einzelne Wildarten
sind vom Anbieter im Voraus zu besorgen.
Bogenenergie wird wie folgt spezifiziert:
Kleinwild - 25 ft/lb
Mittelgröße - 40 ft/lb
Großes Wild - 65 ft/lb
Trophäen
Ein Jagdgast kann nur zwei Tiere einer Art pro Jahr erlegen, ungeachtet
ob die Trophäen exportiert werden, oder nicht.
Alle Trophäen müssen das Mindestmaß an Trophäenqualität
erreicht haben.
(Ausnahmen werden nur bei sehr alten, verkümmerten oder anormalen
Trophäen gemacht.)
Export von Trophäen
Alle Trophäen, die in EU Länder exportiert werden, müssen
nach den EU Bestimmungen gereinigt werden. Häute bedürfen
14 Tage Trockenzeit.
o Lizenzen müssen vor Beginn der Jagd vorliegen.
o Für jeden Jagdgast ist eine separate Lizenz erforderlich.
o Eine zusätzliche Sondergenehmigung, die an weitere Bedingungen
gebunden ist, muss für die großen Raubkatzen (Leopard,
Gepard. Löwe) eingeholt werden.
o Die Lizenz muss vom Jagdgast und vom Berufsjäger/Jagdführer
vollständig ausgefüllt werden (auch krankgeschossene und
nicht gefundene Tiere müssen genannt werden).
o Lizenzen werden ausschließlich vom MUT ausgestellt.
o Pro Jagdgast und Lizenz dürfen maximal zwei Tiere einer Wildart
erlegt werden.
Alle Trophäenjagd-Veranstalter müssen beim Namibia Tourism
Board (NTB) registriert sein.
Geparden-Jagd mit Hunden ist nicht zugelassen.
Voraussetzungen zur Einfuhr von Schusswaffen
o Die vorgeschriebene Mindest-Mündungsenergie von Schusswaffen
für die verschiedenen Wildarten finden Sie auf dieser Webseite.
o Pro Jagdwaffe dürfen maximal einhundert (100) Schuss Munition
eingeführt werden, und nur Munition für das spezielle
Kaliber der jeweiligen Jagdwaffe.
o Die Jagd mit Vorderladern und Schwarzpulver ist in Namibia zugelassen
(Einzelheiten zu den Bestimmungen auf dieser Webseite).
o Es ist nicht erlaubt, Schwarzpulver und Zündhütchen
zu transportieren. Beides ist in Namibia erhältlich. Erkundigen
Sie sich bei Ihrem Trophäenjagd-Veranstalter.
Die Einfuhr von Bogen für die Bogenjagd ist gestattet. Eine
Einfuhrgenehmigung ist nicht erforderlich.
Bezahlung
o Eine detaillierte Rechnung muss zu jeder Jagd für Steuerzwecke
ausgestellt werden.
o Die Mehrwertsteuer (VAT) beträgt derzeit 15% und wird für
Dienstleistungen berechnet, sowie für Trophäen, die der
Kunde nicht exportiert (keine Mehrwertsteuer wird auf Trophäen
erhoben, die der Veranstalter für den Kunden exportiert; Kopien
des Passes des Jägers, der vollständigen Jagdlizenz und
der Rechnung für die Jagd müssen beiliegen).
o Erkundigen Sie sich bitte im Voraus, welche Form der Zahlung Ihr
Veranstalter akzeptiert. Die Mehrwertsteuer wird auf Wild erhoben,
das krankgeschossen aber nicht gefunden wurde.
Die sofortige Ausfuhr von Trophäen erfordert eine Veterinärbescheinigung,
eine Ausfuhrgenehmigung vom MUT und die Einfuhrgenehmigung des Bestimmungslandes,
wo die Trophäe eingeführt wird.
Verbotene Schusswaffen
o Alle Handfeuerwaffen
o Alle automatischen Waffen
o Jede Art von Armbrust
Einreise nach Namibia mit Schusswaffen
• Lassen Sie alle Schusswaffen voll versichern (das gilt für
ganz Afrika).
• Wir empfiehlen einen Direktflug zum Hosea Kutako Flughafen
bei Windhoek. Dadurch werden Verzögerungen, die sich durch
Schusswaffentransport ergeben können, minimal. Air Namibia
fliegt aus Europa direkt nach Windhoek.
• Die Einreise mit Schusswaffen nach Südafrika ist durch
die jüngsten Bestimmungen recht zeitaufwendig geworden. Vergewissern
Sie sich, dass Sie mit ihrem Gepäck im Transitbereich bleiben.
• Durch folgende Maßnahmen können Sie unnötige
Probleme vermeiden:
o Alle Gepäckstücke werden zur Identifizierung gut sichtbar
mit Namensschildern versehen.
o Ein Gewehr (immer ungeladen) ist am besten in einem stabilen Waffenkoffer
aufgehoben,
o Munition wird separat vom Gewehr in einem separaten, verschließbaren
Behälter verpackt und mit dem übrigen Gepäck aufgegeben.
o Wenn Sie nicht mit einem Direktflug anreisen, bestehen Sie am
Check-in Schalter bei der Abreise darauf, dass Ihre Schusswaffe
bis nach Windhoek durchgecheckt wird (wenn Fluggesellschaften verwendet
werden, die kein beidseitiges Gepäckbeförderungsabkommen
haben, ist das manchmal nicht möglich).
o Der internationale Flughafen-Code für Windhoek ist WDH.
o Kontrollieren Sie selbst noch einmal Ihren Gepäckanhänger,
um sich zu vergewissern, dass er korrekt gedruckt und befestigt
ist. Fragen Sie, ob ein 'in Transit' Aufkleber erforderlich ist,
wenn Sie über ein Drittland reisen.
Bogenjagd in Namibia
Bogenjagd in Namibia beruht auf einer alten Tradition. Von den meisten
einheimischen Gemeinschaften praktiziert, ist die bekannteste wohl
die der Kalahari Buschleute, die traditionsgemäß mit
Giftpfeilen jagten. Bogenjagd in seiner modernen Form wurde zum
ersten Mal 1997 legalisiert und ist deshalb eine recht junge Entwicklung.
Der Hauptgrund dieser Entwicklung war das ständige Wachsen
des Jagdgewerbes.
Moderne Trophäenjäger, die mit dem Bogen in Namibia jagen
möchten, können ihre Auswahl aus einer großen Reihe
von Anbietern wählen. Auf Grund der namibischen Umgebung, den
Wildarten und den jahreszeitlichen Veränderungen in der Vegetation,
stellt die Bogenjagd höchste Ansprüche an die Fertigkeiten
und das ethische Auftreten des Jägers.
Wildarten
Namibia bietet eine große Auswahl an Wildarten für die
Trophäenjagd. Diese schließen ein:
Kleinwild: Klippschliefer, Hasen, Stachelschwein,
Falbkatze, Wüstenluchs, Schabrackenschakal, Damara Dik-Dik,
Steinbock, Ducker, Klippspringer, Springbock, Moorantilope und jagdbares
Flugwild.
Mittelgroßes Wild: Pavian, Warzenschwein,
Blessbock, Bontebock, Impala, Nyala, und Gepard.
Großes Wild: Oryx, Kudu, Pferdeantilope,
Rappenantilope, Leierantilope, Wasserbock, Gnu, Flächen- und
Bergzebra, Elenantilope und Giraffe.
Bogenjagdtechniken
Bogenjagd wird auf verschiedene Weise unternommen. Jäger können
sich ansetzen wo das Wild häufig auftritt, oder sie können
sich an das Wild heranpirschen. Das Tier muss im Abstand von etwa
20 bis 30 m sein, ruhig und des Jägers unbewusst. Normalerweise
werden nur Schüsse von der Seite angebracht. Aus diesen Gründen
ist Bogenjagen technisch ein sehr selektiver Sport und verlangt
übernormale Selbstbeherrschung, und physische Kondition seitens
des Jägers. Andere umstehende Wildarten werden wenig gestört
und sind sich der Jagd oft gar nicht bewusst.
Gesetzliche Voraussetzungen
Ein Jagdführer, Meister Jagdführer oder ein Berufsjäger
mit den zusätzlichen Qualifikationen für die Bogenjagd
muss die Trophäenjäger, die Namibia besuchen, führen.
Bogenjagd für Trophäen kann nur auf den dafür beim
Ministerium für Umwelt und Tourismus registrierten Jagdfarmen
stattfinden. Jagdscheine für die verschiedenen Wildarten müssen
vom Anbieter besorgt werden.
Bogenstärke wird wie folgt vorgeschrieben:
Kleinwild - 25ft/lb,
Mittelgroßes Wild - 40ft/lb,
Großes Wild - 65ft/lb.
Das Jagen mit Hunden ist verboten.
Bogenjagen ist den ethischen Verhaltensmaßregel wie folgt
unterworfen:
• Die Jagd hat nach dem Prinzip der fairen Jagd stattzufinden,
das wie folgt umschrieben wird:
• Beim Bogenjagen kann der Jäger entweder pirschen oder
sich ansetzen.
• Der Gebrauch der gerechten Jagdmethode und Jagdausrüstung
zum Erlegen der Tiere unter den geringsten traumatischen Umständen
möglich.
• Bogenjäger sollten ständig geübt und trainiert
sein um ihre Bogenschützenfähigkeiten zu optimieren.
• Sie haben sich den Gesetzen, anderen gesetzlichen Voraussetzungen
und anerkannten Verhaltensmaßregeln zu unterwerfen.
• Sie sollten sich aktiv für den Erhalt des Wildbestandes
einsetzen, den Schutz der Bio-Vielfalt und der Förderung der
bleibenden Nutzbarkeit des Wildbestandes.
• Humane Handelsweisen bei der Wildnutzung verwenden.
• Zu allen Zeiten sich fairer und ehrlicher Praktiken bedienen.
• Andere über die Vorteile der bleibenden Nutzung, Wildschutz
und der ethischen Jagd informieren und erziehen.
• Den Bedarf einheimischer ländlicher Bevölkerungsgruppen
in Bezug auf die natürlichen Ressourcen anzuerkennen.
Die Jagd
Der Jäger sollte seine Beute nur auf faire Weise verfolgen.
Eine faire Jagd wird als eine Jagd auf ein frei-bewegliches Wild
bzw. Wild, das in der Lage ist, seinem verhaltensbedingten Drang
zur Flucht vor dem Jäger zu folgen. Besagtes Wild soll gejagt
werden ohne künstliche Lichtquellen oder von motorisierten
Transportmitteln. Kein ethisch gesinnter Jäger sollte weibliche
Tiere mit abhängigen Jungen erlegen. Ein jagdbares Wild sollte
ein Teil eines natürlichen, interaktiven, bleibenden Wildbestandes
sein, auf einem Gelände wo es sich frei vermehren und frei
äsen, bzw. jagen kann. Das gejagte Wild sollte in einem natürlichem
Gleichgewicht zwischen Äse, Raubzeug und Beute erhalten sein.
Die obige Umschreibung kann von regionalen Jägerverbänden
verändert werden, je nach gesetzlichen, gebräuchlichen
und nötigen Umständen, welche für einzelne Gegenden
des Landes zutreffen mögen.
Visabestimmungen
Alle Namibiabesucher sollten in Besitz eines gültigen Passes
sein. "Temporary Residence" Genehmigungen für Besucher
werden am Flughafen ausgestellt und berechtigen den Besucher zu
dem Aufenthalt von 90 Tagen pro Jahr. Touristen und Geschäftsreisende
aus den folgenden Ländern sind davon befreit: Angola, Österreich,
Belgien, Botswana, Kanada, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien,
Japan, Lichtenstein, Luxemburg, Niederlande, Mosambik, Russland,
Singapur, Südafrika, Schweiz, Tansania, Vereinigtes Königreich,
Vereinigte Staaten von Amerika, Simbabwe. Trotzdem ist es zu empfehlen
sich bei Ihrem Reisebüro eine Bestätigung einzuholen.
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